Wohnraum

Die passende Wohnung oder das passende Haus ist unser wichtigster Lebensmittelpunkt – eben ein Zuhause. Das gilt auch für die Menschen in Bünde. Das Thema Wohnraum wird für mich als Bürgermeisterin daher von zentraler Bedeutung sein. Leider gibt es genau hier große Probleme in unserer Stadt und vieles wurde in den vergangenen Jahren nicht angepackt. Für mich ist klar: Es muss in Bünde für uns alle den jeweils passenden und vor allem bezahlbaren Wohnraum geben. Dafür werde ich hart arbeiten!

Wohnraum: Das ist mir besonders wichtig

  • Wir müssen endlich handeln und aktiv die Wohnungspolitik in Bünde gestalten.
  • Wir brauchen mehr Wohnungen und Häuser. Die Stadt sollte daher zügig auch selbst bauen und so Wohnraum schaffen.  
  • Ich will den Sozialen Wohnungsbau fest in der Stadt verankern und so endlich mehr geförderten und damit preiswerten Wohnraum schaffen.
  • Uns fehlen Baugebiete und Grundstücke – die Stadt muss Flächen bereitstellen und Lücken verdichten.
  • Nicht genutzter Wohnraum muss nutzbar gemacht werden
  • Wir brauchen passenden Wohnraum für alle Lebenslagen und für jedes Alter.
Susanne Rutenkröger Bürgermeisterin für Bünde

Wohnraum: Endlich handeln!

Wir brauchen endlich eine aktive Wohnungspolitik im Rathaus. Bünde wächst und mehr Menschen ziehen in unsere Stadt. Dies hat natürlich massive Auswirkungen auf den sowieso schon engen Wohnungsmarkt von Bünde. Der Bedarf an Wohnraum ist in allen Stadtteilen  groß und es wird immer schwieriger, etwas passendes zu finden. Das betrifft aber nicht nur diejenigen, die neu nach Bünde ziehen. Junge Menschen, die eine erste Wohnung suchen, Familien, die endlich ein Haus oder eine größere Wohnung brauchen oder Senioren, die gerne in eine pflegeleichte, kleine Wohnung ziehen möchten – auch wir Bünder haben in diesen Situationen oft große Probleme. Dennoch passiert viel zu wenig, es wird einfach nicht konsequent genug gehandelt. Das werde ich als Bürgermeisterin ändern. 

Mehr Wohnungen, mehr Häuser

Im Mittelpunkt einer aktiven Wohnungspolitik muss stehen, mehr Wohnungen und Häuser in Bünde zu bauen, aber auch vorhandenen Wohnraum nutzbar zu machen. Die Nachfrage ist schlicht größer, als unser Angebot. Ich werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, um den Bau von Wohnraum und die Nutzung von vorhandenen Wohnungen in Bünde voran zu bringen. 

Uns fehlen Baugebiete und Grundstücke! 

Wenn junge Familien aus Bünde wegziehen, weil sie hier kein passendes Baugrundstück finden, dann läuft etwas gewaltig schief. In Bünde gibt es immer noch Flächen, die wunderbar geeignet wären, um sie als Baugebiete zu entwickeln. Diese Chance müssen wir endlich nutzen! Lasst uns nicht länger nur darauf warten, dass irgendwelche Investoren Baugebiete entwickeln. Die Stadt Bünde sollte hier mit klugen Konzepten und mutigen Schritten vorangehen. Wo immer möglich sollten wir dabei übrigens bestehende Lücken schließen.Wir brauchen attraktives und bezahlbares Bauland in Bünde. Interessante Baugebiete, die die Menschen in Bünde binden und dann gerne auch neue Einwohner anlocken. 

Die Stadt muss selbst bauen!

Es war in der Vergangenheit ein großer Fehler, den öffentlichen Wohnungsbau zu vernachlässigen und zurückzufahren. Wir können als Stadt heute zu günstigen Zinsen selbst Häuser bauen und den Menschen in unserer Stadt so ein Zuhause schaffen. Mit gut geplanten und wohlüberlegten Bauprojekten können wir so Lücken im heimischen Wohnungsmarkt schließen und akute Bedürfnisse bedienen. Das würde ganz konkret etwas bewirken und verändern! 

Die ehemaligen “Engländersiedlungen” endlich für Bünde nutzen

Fast wäre es lustig, wenn es nicht so traurig wäre: Während viele Menschen in Bünde eine bezahlbare Wohnung suchen, stehen gleichzeitig zahlreiche Reihenhäuser in Bünde-Mitte und in Hunnebrock leer und verfallen. Hier muss endlich mehr passieren! Seit über 5 Jahren ist klar, dass die Stadt die Gebäude kaufen könnte, seit über 5 Jahren gibt es aus der Bevölkerung Interesse an den Häusern, seit über 5 Jahren zieht sich der Ankauf zäh und schleichend dahin. Die Beschlüsse sind längst gefasst, aber passiert ist bislang wenig. Ich will hier Nägel mit Köpfen machen: So rasch wie möglich den Kauf über die Bühne bringen und dann die Häuser – entweder zum Kauf oder zur Miete – auf den Bünder Wohnungsmarkt bringen. 

Susanne Rutenkröger Bünde

Wohnraum muss bezahlbar sein

Ein ganz besonderes Herzensanliegen ist es für mich natürlich, dass es nicht nur ausreichend Wohnraum gibt – sondern dass er auch für alle Menschen in Bünde bezahlbar ist. Für viele von uns Bünderinnen und Bündern sind die immer höheren Wohnkosten kaum mehr zu bezahlen.  Auch wenn ein größeres Angebot bereits helfen würde, reicht das noch lange nicht aus. Hochwertiger Wohnraum ist zuletzt in Bünde an vielen Stellen entstanden. Es fehlt an preiswerten, ganz normalen Wohnungen. Deshalb brauchen wir mehr sozialen Wohnungsbau, sogenannten geförderten Wohnraum. Bei neuen Baugebieten und Mehrfamilienhäusern sollten deshalb bis zu 30 Prozent des neuen Wohnraums gefördert und damit besonders günstig werden. 

Gutes Wohnen in jedem Alter

Bedürfnisse verändern sich im Laufe des Lebens – insbesondere beim Thema Wohnen. Von der kleinen Einzimmerwohnung für junge Menschen über große Wohnungen und Häuser für Familien mit Kindern bis zu seniorengerechten Wohnungen sollte es Wohnraum für jede Lebenssituation und jeden Geldbeutel in Bünde geben. Dabei können auch ganz neue Ideen und neue Formen des Zusammenlebens berücksichtigt werden, wie beispielsweise Mehrgenerationenhäuser oder speziell entwickelte Wohnquartiere. Auch hier haben wir großen Nachholbedarf, den wir nur mit einer aktiven Wohnungspolitik aufholen können. 

Ich will mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, in allen Stadtteilen zusammen an innovativen Ideen arbeiten und so das Profil und die Attraktivität von Bünde als Wohnort stärken. 

Wohnraum: Jetzt handeln!

Ich lebe unglaublich gerne in Bünde. Es ist für mich daher kein tragbarer Zustand, dass es immer wieder Menschen gibt, die hier nicht mehr leben können, weil sie keinen passenden oder bezahlbaren Wohnraum finden. Wir müssen dringend handeln und die vielen Möglichkeiten, die wir als Stadt haben, auch nutzen. Deshalb will ich Bürgermeisterin werden. 

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